Substrat - Orchideen neu

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Ratgeber

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Orchideen wachsen nicht in Blumenerde. Die meisten Orchideen wachsen in ihrer Heimat auf Bäumen. Sie nutzen die Urwaldriesen als Unterlage, um so besser an das im Regenwald so knappe Licht zu kommen. Jedoch ernähren sie sich nicht von den Bäumen auf denen sie wachsen. Orchideen sind also keine Schmarotzerpflanzen. Diese Wachstumsform nennt man epiphytisch. Die Wurzeln nehmen einen Teil der benötigten Nährstoffe aus der Luft und dem Regenwasser auf. Sie stecken also nicht in der Erde, sondern hängen zum Teil frei in der Umgebung.
Mit ihren Luftwurzeln halten sie sich in den Ritzen der Rinde fest. Werden sie mit Erde bedeckt, so verfaulen sie innerhalb von wenigen Wochen.
Um die Wurzeln in unseren Wohnzimmern feucht zu halten, ohne sie von der Luft abzuschnüren, gibt es spezielle Orchideen Substrate = Pflanzstoffe.
Orchidee Substrate bestehen meist aus ausgelaugten Pinien oder Kiefernrinde, Torf, Lavagranulat, Moos, oder trockenem Buchenlaub und anderen Zusätzen, die zwar Wasser halten, aber dennoch luftdurchlässig sind.
Orchideen sollten ca. alle zwei Jahre umgetopft werden. Natürlich in einen neuen Topf und frisches Substrat, das in jedem Gartencenter angeboten wird. Wie so oft gibt es hier natürlich auch große Qualitätsunterschiede. Achten sie beim Einkauf darauf, dass nicht zu viel Torf enthalten ist. Orchideen mögen keine sauren Bedingungen.

 
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