Umtopfen - Orchideen neu

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Umtopfen

Ratgeber

Umtopfen von Orchideen
Am Beispiel Phalaenopsis,
der am meisten kultivierten Orchideen-Art
.

Ein gesundes Blatt, ist meist glatt und glänzt oft sogar ein wenig.  Schon beim Kauf einer Orchidee sollte man besonders darauf achten.
Sind die Blätter einer Orchidee schlaff, weich oder auch ledrig und rillig, ist das häufig ein Zeichen dafür, dass mit der Wasserversorgung der Pflanze etwas nicht stimmt. Sowohl ein Zuviel als auch ein Zuwenig an Wasser kann diese Veränderung an den Blättern auslösen.
Bekommt die Orchidee zu wenig Wasser, so können die Wurzeln nicht genügend Wasser an die Blätter weiterleiten. Dadurch verlieren die Blätter ihren Druck und werden weich. Das Blatt hängt nun schlaff an der Pflanze herunter und beginnt bei andauerndem Wassermangel zu welken. Auch die Wurzeln trocknen ein und können dann selbst bei wieder ausreichender Wassergabe kein Wasser mehr aufnehmen- die Pflanze stirbt schlimmstenfalls ab. Vorzeitiger
Knospenfall kann ebenfalls ein Zeichen von Trockenheit sein.
Bekommt die Orchidee dagegen zu viel Wasser, oder kann das Wasser nicht aus dem Übertopf ablaufen, können die Wurzeln verfaulen. Sie können dann genau wie vertrocknete Wurzeln ihre Funktion nicht mehr erfüllen. Egal wie viel Wasser man nun nachgießt, die Pflanze kann es durch die faulen Wurzeln nicht mehr aufnehmen und die Blätter zeigen die gleichen Symptome wie bei Trockenheit. Worauf man beim Wässern von Orchideen unbedingt achten sollte wurde bereits beim
1. Teil "Tipps zum Kauf und Pflege erklärt".

Maßnahmen gegen schlaffe Blätter bei Orchideen:

Entdeckt man also an einer Phalaenopsis - Orchidee weiche, schlaffe Blätter, sollte man zunächst nachprüfen, wie die Wurzeln aussehen.
Diese sollten genauso wie die Blätter, grün und fest sein. Sitzen die Orchideen in durchsichtigen Töpfen, so lässt sich meist ganz gut erkennen, ob dies der Fall ist. Sind die Wurzeln braun und matschig, so sollte man die Pflanze
austopfen, die matschigen Wurzeln entfernen und dann die Pflanze in frisches Orchideensubstrat setzen. Sonst läuft man Gefahr, dass der Fäulnisprozess sich auf die noch intakten Wurzeln ausbreitet.

Orchideen umtopfen – Vorbereitungen


Müllsack für den alten Pflanzstoff vorbereiten. Scharfe Schere griffbereit halten, wenn möglich sterilisiert in    
Alkohol, oder vorher abflämmen. Frisches Orchideensubstrat bereitstellen. Für den Fall der Fälle neuen Plastiktopf in verschiedenen Größen vorrätig haben.
Übrigens: Wenn nur das unterste oder die beiden untersten Blätter der Phalaenopsis-Orchidee weich und rillig werden, so kann dies auch der ganz normale Alterungsprozess sein. Also kein Grund zur Sorge in diesem Fall. Die Blätter werden dann irgendwann gelb und fallen von selbst ab.


Orchideen umtopfen – eine Schritt für Schritt Anleitung:


Es ist Frühling und gut gepflegte Orchideen fangen nun vermehrt an, neue Wurzeln zu bilden und an neuen Blättern zu basteln. Der Frühling eignet sich damit auch ideal zum Umtopfen der Orchidee. Zwar kann man zu allen Jahreszeiten umtopfen, erfahrungsgemäß stecken die Orchideen das Umtopfen in unseren Breiten aber im Frühjahr besonders gut weg. Da sie mit dem wärmer werdenden Temperaturen und dem Mehr an Licht schneller neue Wurzelmasse aufbauen können.
Als Faustregel gilt: Ein Jahr nach dem Kauf solltet ihr eure Orchidee erstmals umtopfen bzw. ihr frisches Substrat gönnen und dann alle zwei Jahre wieder.
Orchideen umzutopfen erfordert etwas Übung, macht aber auch Spaß, vor allem wenn es fertig ist und man sich am Ergebnis erfreuen kann.
Hier nun eine Schritt für Schritt Anleitung die Euch das Umtopfen erleichtern soll.
Man kann übrigens auch blühende oder knospige Orchideen umtopfen. Vor allem den Hybriden macht das meist nichts. Schlimmstenfalls werden die Blüten schneller welk oder die Orchidee lässt ihre Knospen vertrocknen.
Schritt 1

 
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