Wasser - Orchideen neu

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Wasser

Ratgeber

Der Feind Nr. 1 jeder Orchidee ist die Fäulnis. Sie führt innerhalb von Wochen zum Tod der Pflanzen. Die meisten der zu Hause auf der Fensterbank gepflegten Orchideen werden zu Tode gegossen. Viele der Orchideen kommen zwar aus dem Regenwald, leben jedoch auf den Bäumen. Dort trocknen sie nach dem Regengüssen innerhalb kurzer Zeit wieder ab. Danach stehen sie komplett trocken. Gießen sie also mit Bedacht. Bei einem Topf mittlerer Größe reicht es, wenn sie im Winter wegen der Raumheizung wöchentlich einmal gießen. Das hängt natürlich von der Topfgröße und der Art der Orchidee ab. Dazu gibt es einen einfachen Trick, mit dem sie überprüfen können, ob die Pflanze Wasser braucht:
Regel eins:
Man hebt sie kurz an. Erscheint die Orchidee ungewöhnlich leicht, muss gegossen werden. Ist der Topf schwer, kann man mit dem Gießen noch zuwarten.
Das Orchideen Substrat sollte also zwischen den Wassergeben deutlich abtrocknen.
Regel zwei:  
Wächst die Orchidee, braucht sie Wasser, zeigt sie kein aktives Wachstum, sollt man das Gießen einschränken. Wenn gegossen wird, sollte dies stark erfolgen. Das überschüssige Wasser muss unten aus dem Topf herauslaufen. Noch besser wäre es die ganze Pflanze zu tauchen.
Dazu in eine Schüssel auf eine Höhe von 2/3 des Topfes mit abgestandenes Wasser füllen, die ganze Orchideen für ½ Stunde ins Wasser stellen. Das  genügt vollkommen. Anschließend die Pflanze auf ein Gitter stellen, damit das überschüssige Wasser ablaufen kann. Sollte die Orchidee in einem Übertopf stehen, wäre es gut, eine 2-3 cm dicke Schicht Blähton oder Kies auf den Boden des Übertopfs zu legen. Nachträgliches aus dem Topf austretendes Wasser wird von der Schicht aufgenommen und die Orchidee steht trocken im Übertopf. Auf keinen Fall darf die Pflanze im Wasser stehen, sonst ist die Fäulnis bei den Wurzeln vorprogrammiert.
Wenn die Blätter speziell bei den Phalaenopsis weich und schrumplig werden, ist das in den meisten Fällen ein Hinweis darauf, dass die Pflanze zu viel gegossen wurde. Die Wurzeln faulen ab, die Pflanzen bekommen daher kein Wasser mehr und nimmt sich das benötigte Wasser aus den Blättern. In diesem Falle, hilft nur umtopfen, das ledrige, weich gewordene Blatt abschneiden,  die abgefaulten Wurzeln entfernen und die Pflanze  in frisches Substrat setzen.  Nach dem Umtopfen 2 Wochen lang nicht mehr gießen. Danach die Pflanze unbedingt trockener halten.
Am besten geeignet zum Gießen wäre Regenwasser. Wer das nicht zur Verfügung hat, sollte abgestandenes  Leitungswasser in Zimmer-temperatur nehmen.
Achten sie nach dem Gießen, dass kein Wasser auf den Blättern zurückbleibt, da dies zur Bildung von Pilzen und Bakterien führt, welche sich durch Flecken auf den Blättern bemerkbar machen. Am Wichtigsten ist, dass im Herzblatt kein Restwasser steht. Ansonst fault das Herzblatt und damit kann die Pflanze nicht mehr weiterwachsen.

 
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